Mastodon

Es gibt sie – Bands, die man auch abseits des beruflichen Alltags für sich entdecken möchte. Mastodon gehören defintiv dazu, die Meister des Prog-Grooves. Vor allem ist ihr neues Album „Crack The Skye“, nun ja, der absolute Wahnsinn.

Bevor sich allerdings Sänger und Bassist Troy Sanders meldet, kommt die Dame vom US-Label dran, versteht zunächst kein Wort und fragt gefühlte drölfzig Mal, ob denn wirklich „Wooldah from Dschörmani“ dran ist. Gut, Dschörmani ist seit 1945 vielleicht Geschmackssache, aber zumindest nahe dran.

Troy agiert sehr routiniert, man merkt ihm eine gewisse Müdigkeit an. Kunststück, schließlich sind Mastodon nicht nur in der Fachpresse höchst gefragt, sei es nur wegen den schweren Kopfverletzungen Brent Hinds‘ nach einer Schlägerei nach den 2007er MTV VMAs. Darüber wird aber nur kurz gesprochen, denn zwischen Routine und versuchtem Enthusiamus (in den Staaten ist es noch früher Morgen) philosphiert Sanders über außerkörperliche Erfahrungen, das Faible für Esoterik und die Einflüsse der 70s-Prog-Rock-Grüßen Yes und King Crimson.

Ins Stocken kommt er nur bei der Frage, wie man als überaus außerordentlich musizierende Band im angeblichen Haifischbecken Majorlabel mit kreativer Freiheit durchkommt. Offensichtlich hat der gute Troy noch mit keinen dieser vielerorts gezeichneten Charaktere zu tun gehabt. Bleibt hoffentlich auch so.

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~ von derinterviewblog - 17. März 2009.

Eine Antwort to “Mastodon”

  1. Tschörmani? Hoffentlich machen „The Sorrow“ Österreich bekannter als dieser „Fritzl“. Egal, das neue Album von Mastodon rockt!

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